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Einführung |
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Seit Jahrtausenden heilte oder linderte man Krankheiten durch Massage oder Handauflegen. Für die Ärzte der alten Griechen und Römer war Massage dabei ein ganz wichtiges Mittel. Im frühen 5.Jahrhundert v. Chr. schrieb Hippokrates - der Vater der Medizin: "Der Arzt muss in vielen Dingen erfahren sein, gewiss aber im Reiben.. denn Reiben kann ein Gelenk festigen, das zu locker ist, und ein Gelenk lockern, das zu steif ist". Plinius, der bekannte römische Naturforscher, wurde zur Linderung seines Asthmas regelmässig abgerieben, und Julius Cäsar, der an Epilepsie litt, liess sich täglich am ganzen Körper gegen seine Neuralgie und Kopfschmerzen kneten. Avicenna, der arabische Philosoph und Arzt des 11. Jahrhunderts, schreibt: "Ziel der Massage sei es, die Abfallstoffe zu beseitigen, die sich in den Muskeln befinden und nicht durch Bewegung ausgeschieden werden".
Im Mittelalter hat sich alles verändert. Die Praktizierenden landeten alle, der Hexerei beschuldigt, auf dem Scheiterhaufen.
Im Osten wurden Massagetechniken wegen ihrer Heilwirkung immer stärker anerkannt als im Westen und seit langer Zeit angewandt. Shiatsu und Moxibustion entstanden aus dieser traditionellen Art der Massage wie sie in Japan praktiziert wurde.
Heutzutage haben wir nicht nur unsere alten Weisheiten wieder gefunden sondern auch die Östlichen dazugelernt. |

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